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Die Nordland Trilogie PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Crystal   
Monday, 4. September 2006

Drakensang ist nicht das erste Spiel im Universum von "Das Schwarze Auge". Bereits zuvor gab es die Nordland-Trilogie aus dem Hause Attic. Diese drei Teile stehen in keinem Zusammenhang mit Drakensang, weder inhaltlich noch spielerisch, und können deshalb auch nicht mit Radon Labs neuem DSA-CRPG verglichen werden. Dennoch ist die "NLT" in vielerlei Hinsicht Vorbild und Inspirationsquelle für Drakensang.

 

Die Geschichte der Nordland Trilogie


Die Schicksalsklinge

Image Im Jahr 1992 veröffentlichte das Attic-Entwicklerstudio unter der DSA-Lizenz von Fantasy Productions die "Schicksalsklinge", die den Beginn einer Trilogie und gleichzeitig einer neuen Rollenspielära einleutete. Ziel des Spielers war das Auffinden der legendären Waffe "Grimring" des untoten Hetmanns Hyggelik, dem Großen. Mittels dieser Waffe, deren geographische Lage vom Auffinden von 9 verschiedenen Kartenteilen diverser Informanten abhing, mußte man zum Schluß des Spiels dem Orkenhäuptling der Zholochai gegenüber treten.

Das Spiel läßt dabei dem Spieler jeglichen Freiraum beim Absolvieren der nicht linearen Questreihe und macht heute auf modernen PC's mittels DOSBox & DFend immer noch einen Heidenspaß. Erwerben kann man es nach wie vor beim allseits bekannten Auktionshaus. Zu beachten ist hierbei, dass der Kauf der Version 3.02 (CD-Version) zu bevorzugen ist.

Sternenschweif

Image Der zweite Teil erschien 2 Jahre später. 1994 brachte Attic "Sternenschweif" auf den Markt. Grafisch und benutzertechnisch wesentlich fortgeschrittener, verschlug es die Helden ins Svellttal. In der Elfenstadt Kvirasim erlebte man gleich am ersten Tag drei wichtige Begegnungen, die für den Spielverlauf verantwortlich waren. Die Wurfaxt des Phex, Sternenschweif, war allerdings "nur" in einer Nebenquest zu suchen. Hauptsächlich hatte man in diesem Spiel ein ganz anderes Ziel vor Augen. Die Beschaffung des Salamandersteins und dessen Auslieferung an den Zwergenprinzen Ingramosch, der damit die Elfen- und Zwergenvölker vereinen konnte, um gemeinsam in den Krieg gegen die Orks zu ziehen.

Image Sternenschweif war gegenüber Schicksalsklinge nicht mehr so großzügig mit Reisezielen und verschiedenen Nebenquests, aber die verbesserte Benutzerführung und vor allem die Grafik und der Sound machten doch vieles wieder wett. Unter vielen Fans gilt Sternenschweif als der beste Teil aus der Trilogie.
 
Erwerben kann man es nach wie vor beim allseits bekannten Auktionshaus. Zu beachten ist hierbei, dass man eine 2-CD-Version ersteht, die deutlich mehr an Sound und Audiotracks bietet.

Schatten über Riva

Image 1996 bildete Attic mit "Schatten über Riva" den Abschluß einer Trilogie, die heute noch viele Anhänger findet. Grafisch war es nach dem damaligen Stand der Technik nicht up-to-date, aber technisch doch eine leichte Weiterentwicklung von "Sternenschweif". Der Reisemodus mußte storybedingt weichen, da sich fast alles in der Stadt selbst abspielte. Attic vermochte es dennoch, für Fans einen guten dritten Teil abzuliefern, der im Gegensatz zu seinen Vorgängern sehr linear ablief. Ziel hierbei war es, den mysteriösen Geschehnissen in Riva nachzugehen, um zum Schluß dem Feind gegenüber zu stehen, der für die Orkkriege verantwortlich war. P&P-konform ging es dabei nicht zu. Es war alles frei erfunden, doch machte es dennoch Spaß, seine Helden bis zum Endkampf durch die Trilogie zu führen.

Image Genau wie die anderen beiden Teile auch kann man das Spiel nur noch gebraucht erwerben. Das bekannte Auktionshaus im Internet bietet regelmäßig alle drei Teile an. Vertrieben wurde das Spiel unter dem Topware-Label, eine Diskettenversion wie bei den Vorgängern gab es nicht mehr.

 

Weitere Screenshots findet Ihr in unserer Galerie .

 

 

Alles weiter rund um die Nordland Trilogie, Tipps und Hilfen, wie man die Spiele auch unter Windows XP noch zum Laufen bringen kann, findet ihr unter:

 

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