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Geschrieben von Avantenor   
Freitag, 18. Juli 2008

Erklärungen & Tipps zu Talenten und Steigerung



Bei DSA basiert alles auf Talentwerten und Proben. DSA verwendet normalerweise Würfel für diese Proben. Der Würfel für diese Proben hat 20 Seiten, kurz W20 genannt. 1 ist der beste Wert, 20 der schlechteste (=Patzer).

Alle diese Würfe macht das Spiel automatisch, man muss sich um nichts kümmern. Diese Ausführungen dienen lediglich dem Verständnis und der Charakterplanung. Ihr könnt die Würfelergebnisse jederzeit durch Aufruf der Konsole einsehen.

Bsp. Talentprobe Tierkunde

Wenn ich mit Waldläufer Waldi ein Tier ausnehmen möchte, brauche ich einen Talentwert bei Tierkunde. Nehmen wir bspw. an, Waldi hat Talentwert 4.

Ob ich das Tier tatsächlich ausnehmen kann, wird ausgewürfelt, und zwar dreimal. Tierkunde basiert auf drei Primäreigenschaften: Mut, Klugheit, Intuition. Für jede dieser Eigenschaften muss ich der Reihe nach einmal mit einem W20 würfeln. Ist das Würfelergebnis unter oder gleich dem Wert der Primäreigenschaft, ist die Probe gelungen. Habe ich alle drei Probewürfe bestanden, gelingt die Anwendung des Talents. Waldi kann das Tier sauber in verwertbare Einzelteile zerlegen (ganzes Fell, Zähne, etc.). Scheitert die Probe, heißt das soviel wie Waldi verschneidet sich, macht das Fell unbrauchbar und die Zähne zersplittern beim rausnehmen.

Aber es gibt noch Möglichkeiten, einen mißlungenen Probewurf doch noch auszugleichen, nämlich mit Hilfe des Talentwertes.

Ein Rechenbeispiel:
Waldi hat bei den geforderten Primäreigenschaften die Werte 14, 13 und 13. Er würfelt 11, 15, 14. Eigentlich ist die Probe damit misslungen. Auch wenn er beim ersten Wurf drei weniger gewürfelt hat, er kann es nicht auf die anderen Würfe übertragen.

Aber er hat noch den Talentwert auf Tierkunde, nämlich insg. 4. Diese 4 Talentpunkte (TaP) kann er benutzen, um zu hohe Würfelergebnisse auszugleichen. 15 war zwei zu hoch, also Talentwert 4 - 2 = 2 Punkte übrig. 14 war eines zu hoch, also die verbliebenen TaP 2 - 1 = 1 übrig.

Nach Ausgleich des Würfelergebnisses bleibt 1 Talentpunkt übrig. Die verbliebene Menge nennt man TaP*.
Die Talentpunkte waren ausreichend, um das schlechte Würfelergebnis auszugleichen. Es blieben sogar noch welche übrig (TaP* = 1). Daher ist die Probe trotz zu hoher Würfelergebnisse immer noch erfolgreich.

Ausnahme ist immer das Würfeln einer Doppel-20 oder gar Dreifach-20. Diese gelten gelten als Patzer und lassen die Probe immer scheitern.

Das obige Beispiel gilt für ausnahmslos alle Talente und auch für Zauber! Bei Zaubern werden lediglich andere Begriffe verwendet. Talentpunkte heißen in dem Fall Zauberfertigkeitspunkt (ZfP) und die übriggebliebenen Punkte ZfP*. Außer dem Anstrich ändert sich jedoch nichts.
Auch für das Heilen von Wunden und Vergiftungen ist eine Talentprobe notwendig, daher sollte jedes dieser Talent bei mindestens einem Charakter aktiviert und auf einen angemessenen Wert gesteigert werden. Ansonsten scheitert die Probe und man verliert nutzlos ein Heilmittel. Im Kampf kann das mitunter tödlich enden.

Auf welche Eigenschaften gewürfelt wird, seht Ihr, wenn Ihr mit der Maus im Charaktermenü über den Talent- / Zaubernamen fahrt. Alternativ steht es auch immer in der Beschreibung des Talents.

Bei manchen Talenten wird auf eine Primäreigenschaften zweimal gewürfelt. Daher werden auch nur zwei Eigenschaften hervorgehoben.



Warum auch Talente steigern?

Warum sollte man nicht einfach nur die Primäreigenschaften steigern?
  • 1. Man muss das Talent aktivieren, um es überhaupt nutzen zu können.
  • 2. Die Effizienz oder Wirkungsdauer vieler Talente und Zauber steigt mit zunehmendem Talentwert.
  • 3. Manche Talentproben sind erschwert. Mitunter reicht das beste Würfelergebnis reicht nicht aus, um die Probe zu schaffen, wenn sie beispielsweise um 15 Punkte erschwert wurde. So könnten für Euch viele Truhen verschlossen, viele Türen verborgen und manche Pflanze unerreichbar bleiben.
  • 4. Bei manchen Zaubern gibt es Modifikationen, die den Zauber deutlich aufwerten, aber erst bei höherem Zauberfertigkeitswert verfügbar werde.
  • 5. Talente und Zauber können erheblich billiger gesteigert werden als die Primäreigenschaften.

Soll man Primäreigenschaften überhaupt steigern?

Manchmal haben bestimmte Fertigkeiten Vorraussetzungen an die Primäreigenschaften, z.B. Körperkraft 14. Die muss man dann natürlich irgendwie erreichen.

Wenn man andererseits schon hohe Talentwerte hat, lohnt es sich nicht unbedingt, was neues zu lernen, sondern man erhöht die Primäreigenschaften, um vll bei hohen Erschwernissen auf die Proben am Ende noch mehr TaP* übrig zu haben. Bei 19, 19, 19 und Talentwert 20 können wirklich nur noch zwei oder drei 20er beim Würfeln dazwischenkommen.

Außerdem erleichtert die Aufwertung einer Primäreigenschaften evtl. die Würfelprobe mehrerer Talente / Zauber auf einmal.

Insgesamt muss man daher eine Balance finden bei der Verteilung der Punkte.
 
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